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Selbstverteidigung & KRav Maga Blog

Messerabwehr 2: Hilfsmittel

3/27/2018

 

Manche behaupten: „Gegen ein Messer kann man sich nicht verteidigen“. Andere sagen; „Wenn Du die Kunst des Kwak Su Do gemeistert haben wirst, ist es ein Einfaches, sich gegen Messer zu verteidigen und eine Angreifer zu entwaffnen,“
Nun ja, die Wahrheit liegt mal wieder irgendwo dazwischen. Sehen wir uns mal Fakten an.

„Toufiq A., klein und schmächtig, fast zierlich, wirkt nicht wie jemand, der sich blindlings in eine körperliche Auseinandersetzung stürzen würde. Doch am 28. Juli 2017 wuchs der 21-Jährige buchstäblich über sich hinaus. Er stellte sich Ahmad A. entgegen, als der Islamist an jenem Tag in und vor einer Edeka-Filiale an der Fuhlsbüttler Straße auf Kunden und Passanten einstach.“ (Hamburger Abendblatt, 09.02.2018)

Dies ist eines von vielen Beispielen, welche klar zeigen: es gibt in der Realität zahlreiche Fälle, in denen Menschen, die mit einem Messer angegriffen wurden, sich instinktiv zu Wehr gesetzt haben so gut sie es konnten und die die Auseinandersetzung überstanden haben. Sogar ohne Training. Dadurch ist definitiv, empirisch und unleugbar widerlegt, dass man gegen ein Messer keine Chance hätte. Der mutige Toufiq A. hat intuitiv eine Strategie gewählt, die wir im Intense Krav Maga auch als erste Wahl propagieren:

„Er gehört zu jenen sieben mutigen Männern, die als "Helden von Barmbek" in die Geschichte der Stadt eingegangen sind. Sie stoppten Ahmad A. mit Metallstangen, Steinen und Stühlen, bevor er noch mehr Menschen verletzen und ermorden konnte. … Courage zeigte auch Khouldon R. (40), der am Tatort mit seinen Kindern spazieren ging. Gewappnet mit einem herumliegenden Paket sei er zu Ahmad A. gelaufen und habe ihm zugerufen: "Du Hund, du bist kein Mann." Darauf habe der ihm entgegnet: "Ich will nichts von euch. Ich will nur die anderen, die Ungläubigen." Der 40-Jährige: "Dazu musst du uns erst kriegen." In einer Nebenstraße kreisten die Männer den Messerstecher ein, bewarfen ihn unter anderem mit Stühlen. Mit einem Steinwurf gegen den Kopf habe einer der Verfolger den Attentäter außer Gefecht setzen können, ein anderer habe mit einer Metallstange auf ihn eingeschlagen.“ (ebenda)
 
Hilfsmittel und Flucht Jedes Mögliche Hilfsmittel zum besseren Schutz gegen ein Messer ist ein Vorteil. Wir unterscheiden zwischen großen und mittleren Gegenständen zum Schutz auf der einen Seite und Schlagverstärkern auf der anderen. Beide sind im Alltag zu finden oder am Mann/ an der Frau dabei. Große Gegenstände sind zum Beispiel Stühle, Barhocker, Hocker, Mülleimer, Sporttaschen… Diese Gegenstände kannst Du zwischen Dich und das Messer bringen und dieses von Dir abhalten. Du kannst Dich damit abdrücken oder werfen um eine Flucht um ein paar Zehntelsekunden zu unterstützen.

Mittlere Gegenstände findet man noch häufiger, bzw. hat diese noch häufiger bei sich: Bügelschloss (für das Fahrrad), Handtasche mit festem Inhalt, Laptop, großes Tablet, großes Buch, Thermoskanne, Bildschirm, Tastatur (es gibt durchaus auch Vorfälle in Büros…) Rucksack, Helm (Fahrrad, Motorrad etc.), Skateboard…
Nicht immer hat man etwas oder kann etwas in der Nähe erreichen, aber wenn, dann nimm die beiden äußeren Kanten des Gegenstandes und benutze ihn ansonsten wie einen Schild zum Abwehren. Ziele dabei auf den Unterarm anstatt das Messer; denn das erhöht die Fehlertoleranz bei Ungenauigkeiten. Das Messer rutscht dadurch nicht so leicht an der Außenkante vorbei (und doch auf Dich zu). Schlage oder besser werfe den Gegenstand bei Gelegenheit in Richtung Gesicht und nutze jede Möglichkeit zur Flucht.

Schlagverstärker sind Steine, Aschenbecher, Flaschen, Kubotane, Taschenlampen, Kugelschreiber, Metallstangen bzw. Holzstöcke oder Latten. Es liegt auf der Hand, dass damit die Wirkung erhöht werden kann. Der optimale Einsatz dieser Gegenstände ist aber Thema für ein anderes mal.

Messerabwehr

3/21/2018

 
Bild

Unbewaffnete Messerabwehr ist ein kontroverses Thema.

Abgesehen von strategischen und situativen Fragen (kann man durch Vermeiden, Kooperieren, Flüchten usw. der Situation entgehen oder Hilfsmittel einsetzen) lässt sich auf rein taktischer Ebene (erforderliche, unbewaffnete Messerabwehr ohne Fluchtmöglichkeit) zwischen zwei grundsätzlichen Ansätzen unterscheiden:
1) High Risk, High Reward
2) Low Risk, Low Reward

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Der High Risk, High Reward Ansatz bezeichnet Vorgehensweisen, die Versuchen, mit einem einzigen Griff oder Schlag (oder sehr wenigen) die Situation zu lösen. Ein klassisches Beispiel wäre die Waffenhand im Angriff ohne jede Zwischenbewegung so zu fangen, dass sich im Anschluss ein Gelenkhebel ergibt. Das der Ansatz 'High Reward' ist, sollte daraus sofort ersichtlich sein; ist das waffenführende Gelenk beschädigt, kann diese nicht mehr für weitere Angriffe benutzt werden. Vielleicht tritt sogar ein Effekt durch die Schmerzen ein, die ein verletztes Hand- oder Ellenbogengelenk mit sich bringt.

Warum ist dieser Ansatz auch 'High Risk'? Versucht man gezielt auf eine sehr spezifische und feinmotorische Art zu greifen (so dass sich ansatzlos ein Hebel durchführen ließe) besteht (gerade unter Stress) ein höheres Risiko, dass der waffenführende Arm nicht sicher genug gepackt wird und in eine Rückzugsbewegung entwischt. Der ohne Zweifel erfolgende nächste Stich oder Schnitt wird wahrscheinlich Treffen. Eine sich schnell bewegende Hand ist mit einem feinmotorisch komplexen Griff (bsp. für einen Handgelenkhebel) schwer zu greifen und zu halten. Der zweite Faktor ist Fokus. Wenn der Fokus zu sehr auf Hebeln statt auf halten und klammern ist, wirkt sich so ein Fokus aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Messer dem Griff entrutscht, kann steigen.

Das Zurückziehen ist ein sehr gefährlicher Vorgang, weil ein nächster und viele weitere Stiche in extrem hoher Frequenz und Geschwindigkeit folgen können und in Ihrer Richtung schwer berechenbar sein können.

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Low Risk, Low Reward
Dem entgegen kann man Kontrolle in den Fokus stellen. Ein waffenführender Arm wird großflächig umklammert und/oder mit zwei Händen bzw. Armen festgehalten. Das zählt als Low Risk, weil ein waffenführender Arm so besser unter Stress gegriffen und kontrolliert werden kann; dieser rutscht weniger leicht aus einem solchen Griff heraus und kann mit geringerer Wahrscheinlichkeit für multiple, schnelle Stiche genutzt werden.

Es ist auch Low Reward, weil man danach noch intensiv weiterarbeiten muss. Nachdem der waffenführende Arm unter momentane Kontrolle gebracht wurde, muss der Angreifer selbst kampfunfähig gemacht werden. Weil das am zuverlässigsten und sichersten geht, wenn dieser am Boden liegt und der Verteidiger über ihm steht, gilt es als nächstes, den Angreifer zu Boden zu bringen. Knie-, Ellenbogen- und Kopfstöße können dies ebenso wie Handballen- und Hammerfaustschläge unterstützen. Nach einem Takedown kann man besser Kontrolle über den Waffenführenden Arm ausüben und den Angreifer mit Schlägen und Tritten kampfunfähig machen.
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Diese gegensätzlichen Ansätze lassen sich in vielen Lebensbereichen wiederfinden. Welcher besser ist, ist teilweise eine Frage der Persönlichkeit und der Philosophie. Natürlich gibt es auch Mischungen die näher an der Mitte liegen.
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    Autor

    Intense-Training. Krav Maga Selbstverteidigung.

    Archiv

    März 2018
    Februar 2018

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